Königreich der Schatten – Die wahre Königin von Sophie Jordan {Rezension}

Königreich der Schatten – Die wahre Königin von Sophie Jordan {Rezension}

Kurzbeschreibung

Schwarze Finsternis, die seit siebzehn Jahren über dem Reich Relhok liegt, und die dicken Mauern ihres Turms – etwas anderes kennt Luna nicht. Die Welt muss sie für tot halten, nachdem ein Verräter bereits ihre Eltern ermordete, um sich der Krone zu bemächtigen. Als sie jedoch fliehen muss, weil ihr Leben in Gefahr ist, hilft ihr der Waldläufer Fowler, der ihre dunkle Welt mit Licht erfüllt … Doch nicht einmal ihm darf sie sagen, dass sie die wahre Königin Relhoks ist. Denn der neue König sucht weiter nach ihr, um sicherzustellen, dass sie niemals ihren Thron besteigt.

Erster Satz…

„Die Finsternis umspannte mein ganzes Leben.“ Read More

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Witch Hunter von Virginia Boecker {Rezension}

Witch Hunter von Virginia Boecker {Rezension}

Kurzbeschreibung

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Rezension

Zu Beginn des Buches war ich ein wenig skeptisch. Ich hatte schon einige Male in das Buch rein gelesen, fand die kurze Kostprobe nicht schlecht, aber regelrecht fesseln konnte sie mich auch nicht. Als ich das Buch nun geschenkt bekam, wollte ich es sofort lesen.

„Witch Hunter“ von Virginia Boecker ist ein wirklich gutes Buch! Die ersten Kapitel empfand ich ein wenig verwirrend, jedoch schaffte es die Geschichte mich nach und nach in ihren Bann zu ziehen. Elisabeth unsere Protagonistin, vom Leben gezeichnet und betrogen lebt unentdeckt im Schloss des Königs von Anglia das Leben einer Küchenmagd. Was kaum einer weiß, Elisabeth ist eine Hexenjägerin und was für eine! Nachdem sie mit Kräutern in ihren Taschen erwischt und in den Kerker gesperrt wird, beginnt ihr Abenteuer in eine Welt, die sie versucht hat zu bekämpfen. Die Welt der Magie. Dabei stellt sie sich nur eine Frage: Ist Magie wirklich so schlecht?

„Witch Hunter“ ist das spannende Abenteuer einer mutigen jungen Frau, die ihren Weg zwischen Gesetz und Herz hindurch, zu finden versucht. Elisabeth war mir sofort sympathisch, auch wenn ich ihr die 16 Jahre die sie alt sein soll nicht abgekauft habe. Zu sehr verkörperte sie nach allem was ihr wiederfahren ist, eine doch sehr erwachsene Persönlichkeit. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihren Abenteuern zu folgen und fieberte regelrecht mit, wie sie zwischen ihrem Pflichtgefühl der Krone gegenüber und dem Leben ihrer neuen Freunde im Reich der Magie, versucht das Richtige zutun.

Sehr syhmpatisch fand ich auch die Nebenfiguren. Liebevoll beschrieben, war ich sofort Feuer und Flamme für George den königlichen Narren oder John den Heiler. Figuren die der Geschichte eine besondere Note verleihen und deren Schicksal einen nicht kalt lassen.

Was mir nicht so gut gefallen hat war die Sprache. Oftmals empfand ich sie als doch sehr modern. Des öfteren störten mich einige Beschreibungen und auch hin und wieder einige Längen des Buches.

Fazit

Alles in allem ist „Witch Hunter“ von Virginia Boecker ein sehr gelungener Auftakt. Auch wenn ich der Meinung bin, dass es gereicht hätte daraus nur einen Teil zu machen. Natürlich werde ich auch noch Band 2 lesen und freue mich schon erneut in die zauberhafte Welt von Elisabeth und ihren Freunden einzutauchen.

Originaltitel: Witch Hunter
Autor: Virginia Boecker
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft / Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 18. März 2016 / ISBN: 978-3423761352

Leseprobe

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The Darkest London – Kuss des Feuers von Kristen Callihan {Rezension}

The Darkest London – Kuss des Feuers von Kristen Callihan {Rezension}

Kurzbeschreibung

London, 1881: Seit ihrer Geburt besitzt Miranda Ellis die außergewöhnliche Gabe, das Feuer zu beherrschen. Da ihre Familie ihr gesamtes Vermögen verloren hat und vor dem Ruin steht, sieht Miranda sich gezwungen, den geheimnisvollen Lord Benjamin Archer zu heiraten, der sein Gesicht stets hinter einer Maske verbirgt.

Rezension

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch gelesen habt und nicht genau wisst wie ihr es fandet?

Genau das ist mir mit „Kuss des Feuers“ dem Auftakt der Darkest London – Reihe passiert. Einerseits fand ich es sehr interessant, das dunkle London des 19. Jahrunderts kennenzulernen, andererseits fand ich die Liebesgeschichte zwischen Miranda und Lord Benjamin Archer sehr seltsam. Irgendwie schaffte sie es nicht so nah an mich ran, dass ich mitfühlen konnte. Sie ließ mich schlichtweg kalt. Wenn es keine Liebesgeschichte gegeben hätte, wäre mir das auch egal gewesen.

Auch mit der Protagonistin Miranda konnte ich nicht viel anfangen. Sie war einerseits naiv und blauäugig und andererseits, kaum durchschaubar. Ich wurde nicht richtig warm mit ihr und letztendlich kann ich sagen, das ich sie nicht besonders mochte. Das hinderte mich natürlich nicht daran das Buch zu Ende zu lesen. Ich empfand es sogar als sehr interessant ein Buch zu lesen in dem ich die Sympathieträger der Geschichte, nicht besonders leiden kann.

Kleiner Spoiler am Rande, muss es aber trotzdem loswerden (hier also erstmal nicht weiter lesen):

Was ich als noch sehr seltsam empfand, war die Sache mit Mirandas „Gabe“. In der Kurzbeschreibung wird es noch als außergewöhnliche Gabe beschrieben. Sie die die Macht über das Feuer beherrscht. Diese außergwöhnliche Gabe ließ doch sehr lange auf sich warten und zwar genau bis Seite 192. Es war zwar im Vorfeld einige Male erwähnt worden, jedoch hatte ich mir darunter etwas mehr vorgestellt. Es war für mich doch sehr enttäuschend erst nach etwa der Hälte des Buches, diese Gabe richtig kennenzulernen und dann wurden nur ein paar Straßenlaternen entzündet. Meine Erwartung war hoch und die Enttäuschung danach auch.

Hier geht es Spoilerfrei weiter 🙂

Was ich sehr interessant und spannend fand, war die Geschichte, rund um die Morde für die Lord Archer verantwortlich gemacht wird. Man fiebert regelrecht mit, ob er es nun wirklich war oder ob es vielleicht doch jemand anderes auf ihn abgesehen hat. Und was hat es mit der geheimnisvollen Maske unter der er versucht sein Gesicht zu verbergen, auf sich? Dies war ein Teil der Geschichte, die das Buch doch lesenswert gemacht haben.

Fazit

Alles in allem ein solider Auftakt. Ich hoffe das die Autorin es schafft im 2. Band noch ein bisschen draufzulegen und die Geschichte rund um Miranda spannend bleibt. Trotz einiger Kritik hat mich das Buch unterhalten und natürlich werde ich auch noch Band 2 lesen.

Originaltitel: The Darkest London – Kuss des Feuers / Autor: Kristen Callihan
Verlag: Lyx Verlag / Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 12. September 2013 / ISBN: 978-3802589836

Leseprobe

 

 

 

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Die Dreizehnte Fee – Erwachen von Julia Adrian {Rezension}

Die Dreizehnte Fee – Erwachen von Julia Adrian {Rezension}

Kurzbeschreibung

Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin. Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung. »Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest. Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

Rezension

„Die Dreizehnte Fee“ von Julia Adrian ist nicht nur ein grandios geschriebenes Buch, sondern auch das Beste, das ich dieses Jahr gelesen habe. Das Buch ist zwar bereits 2015 erschienen, jedoch habe ich erst jetzt die Zeit gefunden es zu lesen. Als ich dann das Buch aufschlug, konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen und als ich die letzte Seite, des nur knapp 200 seitigem Werks umblätterte entwich mir ein lautes „NEIN!“. Ich war ich so enttäuscht, als es nach nur wenigen Seiten schon vorbei war.

Die Charaktere sind großartig! Die böse Dreizehnte Fee, die eigentlich gar nicht so böse ist und sich wie jeder andere Sterbliche nach Liebe sehnt. Uns vielleicht besser bekannt aus dem Märchen Dornröschen, indem Sie die Fee verköpert die nicht zur Feier der Neugeborenen Prinzessin eingeladen wird und sie schließlich mit einem furchtbaren Fluch belegt. Die Fee die uns in dieser Geschichte erwartet ist so viel anders als die, die wir bisher zu kennen geglaubt haben. Eine Frau die auf der Suche nach dem einzig Wahren ist. Liebe – die es selbst schafft, in der dunkelsten Seele ihre Straheln auszubreiten. Lieben und geliebt zu werden, ein Wunsch den fast jeder in sich trägt und auch dem Bösen zum Verhängis werden kann. Aber wo fängt Liebe an? Und in wievielen Fassetten offenbart sie sich uns?

„Wie lange habe ich geschlafen?“, frage ich. Schweigen.
Und in dem Schweigen kommt mir die Erinnerung an die letzten Momente, kurz bevor der Zauber seine Wirkung tat.
Und ich begreife die entsetzliche Wahrheit: Sie haben mich betrogen!

Die Dreizehnte Fee, eine starke Frau, die das dunkelste Wesen in sich trägt und in dem es doch ein Funken schafft, die Dunkelheit zu durchbrechen. Ich mochte die Dreizehnte Fee sofort. Von ihren Schwestern verraten und in einen Turm gesperrt sinnt sie nun nach Rache, die sie gemeinsam mit einem Hexenjäger sucht. Sie erlebt auf ihrer Reise Abenteuer, die sie auf einzig artige Weise einer Welt nahe bringt, die ihr bisher verwehrt blieb. Die Welt der Sterblichen.

Fazit

Dieses Buch war spannend von der ersten Seite bis zur letzten Seite. Kaum ein Buch konnte mich dieses Jahr so fesseln wie „Die Dreizehnte Fee“. Ich freue mich schon so auf den zweiten Band und kann es kaum erwarten zu erfahren wie es mit der Dreizehnten Fee und ihrer Suche nach Liebe weitergeht.

Originaltitel: Die Dreizehnte Fee
Autor: Julia Adrian
Verlag: Drachenmondverlag / Seiten: 212
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2015 / ISBN: 978-3959911313

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Die Silberne Königin von Katharina Seck {Rezension}

Die Silberne Königin von Katharina Seck {Rezension}

Kurzbeschreibung

Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit – über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst.

Rezension

„Die silberne Königin“ von Katharina Seck entführt uns in eine Welt aus Eis und Schnee. Eine malerische Welt in der ein ewiger Winter herrscht und Menschen ums nackte überleben kämpfen müssen. Denn der Winter kann grausam sein. So grausam, dass er droht die gesamte Stadt unter sich zu begraben und alles Leben auszulöschen. Emma eine junge Frau und Bewohnerin von Silberglanz, erlebt jeden Tag aufs neue das Gefühl um ihr Leben kämpfen zu müssen.  Bis zu dem Moment, als sie bei Madame Weltfremds Chocolaterie eingestellt wird und sich dadurch ihr Leben und das von ganz Silberglanz für immer verändern wird.

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich Märchen einfach liebe. Gefesselt hatte mich die wunderschöne Sprache und die Art wie die Autorin es schafft, uns in ihre Welt eintauchen zu lassen. Die Atmosphäre die sie schafft, zog mich magisch an und das Spiel von Realität und Märchen machte „Die silberne Königin“ zu einem spannungsgeladenen Lesevergnügen. Wundervoll ausgearbeitet waren die Figuren. Neben Emma, faszinierten mich auch Madame Weltfremd und ihre Chocolaterie oder aber auch der Frostprinz, der eine Kälte ausstrahlte die einem das Blut in den Adern erfrieren ließ. Ich verfolgte die Geschichte rund um die silberne Königin, mit viel Freude, denn die Idee des Buchs ist sehr gelungen.

Es gab allerdings auch etwas was mir nicht besonders gut gefallen hat. Die Tatsache, dass ich es stellenweise sehr vorhersehbar fand. Irgendwie wusste ich bereits in der Mitte des Buches, was am Ende passiert. Auch empfand ich an manch einer Stelle des Buches ein D éjà-vu. Einige Situationen kamen mir doch sehr bekannt vor und erinnerten mich an das ein oder andere Märchen das ich kenne.

Dieser Umstand ändert aber nichts daran, dass  „Die silberne Königin“ ein märchenhaft schönes Buch ist.

4

Originaltitel: Die silberne Königin/ Autor: Katharina Seck
Verlag: Bastei Lübbe / Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2016 / ISBN: 978-3404208623

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Feuerzorn – Die Zauberschmiedin von Ruth Mühlau {Rezension}

Feuerzorn – Die Zauberschmiedin von Ruth Mühlau {Rezension}

Kurzbeschreibung

Wird eine junge Feuerelbin die Welt vor der dunklen Macht retten? Eisenland wurde längst von den Göttern verlassen, die Welt verkommt zu einem düsteren Ort. Orks und Warge in ungeheurer Zahl treiben ihr Unwesen. Dunkle Mächte und der Weltenwanderer Viator sind auf der Suche nach den Silbren, verschollenen Götterjuwelen, die das Schicksal der Welt besiegeln können. In einem Waldelbendorf wächst ein Findelkind auf. Rayka flucht wie ein Zwerg, zähmt einen wilden Warg und kann ihre Magie nicht kontrollieren. Doch sie besitzt eine besondere Gabe im Umgang mit Edelsteinen, denn als Einzige begreift sie deren Seele. Gelingt es der Elbin, die Silbren aufzuspüren? Und für welche Seite der Macht wird Rayka sich entscheiden? Der Auftakt zu einem Elbenepos Die Zauberschmiedin.

Rezension

Die Zauberschmiedin von Ruth Mühlau entführt uns in die Welt der Elben, wie wir sie bisher noch nicht kannten. Nicht wie die Elben aus Tolkins Erzählungen kämpfen, lieben und leben hier Elben, die so unsterblich und unantastbar sind. Die Elben die diese Welt besiedeln haben Ecken und Kanten und sind der Rasse Mensch gar nicht so unähnlich. Warge, Trolle und Orks sind nur ein kleiner Teil der wundervollen Fantasywelt, die uns in diesem Buch erwarten.

Die Zauberschmiedin ist seit langem mal wieder ein Fantasybuch, das mir richtig gut gefallen hat. Ruth Mühlau entführt uns in die Welt von Rayka, einer jungen Elbin, die als Baby in einer Wolfshöhle ausgesetzt und von einem elbischen Schmied gefunden und zusammen mit seiner Frau aufgezogen wird. Schnell stellt sich jedoch heraus: Rayka ist anders und schon bald entdeckt sie Fähigkeiten, die nicht nur ihr Leben verändern werden.

„Nein, eine Lichtelbin hat mir den Makel genommen, damit ich meinen Lebenstraum erfüllen kann. Und das geht auch auf. Allerdings fühle ich neben dem äußeren Makel innere Verletzungen und in manchen Augenblicken bin ich schwach und hilflos. Doch das darf niemand wissen, sonst bin ich nicht gut genug…“ (S. 242)

Die Autorin schafft es uns mit einer sehr bildlichen und schönen Sprache eine Welt näher zu bringen, die man so schnell nicht mehr vergessen wird. Rayka ist eine Figur, deren Reise vor Spannung nur so strotzt. Neben den durchaus auch gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, nimmt Rayka jedoch einen so großen Raum ein, den kaum ein anderer Charakter durchbrechen kann. Vor allem der Schreibstil hat es mir angetan. Wunderschön erzählt, schafft es Mühlhau Bilder in unseren Köpfen entstehen zu lassen, die in Erinnerung bleiben.

Fazit

Feuerzorn – Die Zauberschmiedin ist der Auftakt einer tollen Fantasygeschichte die einen in den Bann zieht. Gerade einer Autorin, die als Selfpublisherin unterwegs ist, wünsche ich nach einem solch gelungenem Buch schnellstmöglich einen Verlag, der das vorhandene Potential nutzt und zum Erfolg führt. Warum ich nur 4 Schmetterlinge vergebe? Auch wenn ich fasziniert der Geschichte rund um Rayka und ihrem Abenteur folgte, fehlte mir ab und an mal der Überraschungseffekt. Quasi das I-Tüpfelchen. Aber Teil 2 steht schon in den Startlöchern und vielleicht gibt es dann volle Punktzahl. 🙂

4

Originaltitel: Die Zauberschmiedin – Feuerzorn / Autor: Ruth Mühlau
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform /
Seiten:
342 / Erscheinungsdatum: 10. September 2016 / ISBN: 978-1537372112

 

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Plötzlich Banshee von Nina McKay {Rezension}

Plötzlich Banshee von Nina McKay {Rezension}

Kurzbeschreibung

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?

Rezension

Warum habe ich mir dieses Buch gekauft?

Wahrscheinlich wegen den positiven Stimmen verschiedenster Leser im Netz, der spannende Thematik Mythologischer Wesen und dem total süßen Cover.

Nachdem ich das Buch beendet hatte, war die Enttäuschung groß. Das Buch hielt so gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Wer denkt, er bekomme einen Krimi mit Fantasyambitionen, der irrt. Die Protagonistin namens Alana ist eine Privatdetekivin, die sich hauptsächlich mit kaum erwähnenswerten Aufträgen über Wasser hält. Auch  die Ermittlungen der Polizei, im Fall der vorkommenden Morde verkommen eher zur Nebensache. Auch der Fantasyanteil ist eher schwach ausgeprägt. Mythologische Thematiken in Büchern finde ich immer sehr interessant, doch die Umsetzung in diesem Buch konnte mich überhaupt nicht überzeugen.

Meine Gedanken kreisten weiterhin um Ava und all das Unglück, das ich in letzter Zeit wie magisch anzog. Na ja, »in letzter Zeit« stimmte nicht so ganz. Genau genommen lief das schon seit meiner Geburt so, musste ich zugeben. In dieser Hinsicht hatte das verdammte Buch recht. Ich war ein Unglücksbringer.

Ich hattte sehr selten das Gefühl mit den Hauptcharakteren warm zu werden. Alana die kleine Todesfee (Banshee) ist leider eine Person, die flach, überdreht, naiv und irgendwie einfach nur blöd ist. Eine spätpupertierende möchtegern Fee, die einfach nur nervt. Ich hoffe, innständig dass die Autorin keine autobiographischen Züge mit in das Buch eingebracht hat. ploetzlich-bansheetext

Auch Shane der super sexy Detectiv, überspitzt gesehen Brad Pitt für Arme, konnte mir die Geschichte nicht schmackhafter machen. Dieses Buch ist für mich das schlechteste was ich bisher dieses Jahr gelesen habe!

Dabei bin ich so begeistert von Feen, Elfen, Kobolden und allem was unsere Mythenwelt zu bieten hat. Schade, denn die Geschichte hatte großes Potenzial, dass in diesem Fall einfach nicht genutzt werden konnte.

 

Fazit

Warum ich diesem Buch trotz allem 2 Leseeulen gebe und das, obwohl ich mit jeder Seite das Ende herbeiersehnte:
Die Idee an sich war super, auch wenn es an der Umsetztung gehapert hat. Und natürlich das Cover, das wirklich sehr gut gelungen ist.

2

Originaltitel: Plötzlich Banshee / Autor: Nina McKay
Verlag: ivi / Seiten: 400/ Erscheinungsdatum: 01. September 2016/
ISBN: 978-3492703932

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