The Darkest London – Kuss des Feuers von Kristen Callihan {Rezension}

The Darkest London – Kuss des Feuers von Kristen Callihan {Rezension}

Kurzbeschreibung

London, 1881: Seit ihrer Geburt besitzt Miranda Ellis die außergewöhnliche Gabe, das Feuer zu beherrschen. Da ihre Familie ihr gesamtes Vermögen verloren hat und vor dem Ruin steht, sieht Miranda sich gezwungen, den geheimnisvollen Lord Benjamin Archer zu heiraten, der sein Gesicht stets hinter einer Maske verbirgt.

Rezension

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch gelesen habt und nicht genau wisst wie ihr es fandet?

Genau das ist mir mit „Kuss des Feuers“ dem Auftakt der Darkest London – Reihe passiert. Einerseits fand ich es sehr interessant, das dunkle London des 19. Jahrunderts kennenzulernen, andererseits fand ich die Liebesgeschichte zwischen Miranda und Lord Benjamin Archer sehr seltsam. Irgendwie schaffte sie es nicht so nah an mich ran, dass ich mitfühlen konnte. Sie ließ mich schlichtweg kalt. Wenn es keine Liebesgeschichte gegeben hätte, wäre mir das auch egal gewesen.

Auch mit der Protagonistin Miranda konnte ich nicht viel anfangen. Sie war einerseits naiv und blauäugig und andererseits, kaum durchschaubar. Ich wurde nicht richtig warm mit ihr und letztendlich kann ich sagen, das ich sie nicht besonders mochte. Das hinderte mich natürlich nicht daran das Buch zu Ende zu lesen. Ich empfand es sogar als sehr interessant ein Buch zu lesen in dem ich die Sympathieträger der Geschichte, nicht besonders leiden kann.

Kleiner Spoiler am Rande, muss es aber trotzdem loswerden (hier also erstmal nicht weiter lesen):

Was ich als noch sehr seltsam empfand, war die Sache mit Mirandas „Gabe“. In der Kurzbeschreibung wird es noch als außergewöhnliche Gabe beschrieben. Sie die die Macht über das Feuer beherrscht. Diese außergwöhnliche Gabe ließ doch sehr lange auf sich warten und zwar genau bis Seite 192. Es war zwar im Vorfeld einige Male erwähnt worden, jedoch hatte ich mir darunter etwas mehr vorgestellt. Es war für mich doch sehr enttäuschend erst nach etwa der Hälte des Buches, diese Gabe richtig kennenzulernen und dann wurden nur ein paar Straßenlaternen entzündet. Meine Erwartung war hoch und die Enttäuschung danach auch.

Hier geht es Spoilerfrei weiter 🙂

Was ich sehr interessant und spannend fand, war die Geschichte, rund um die Morde für die Lord Archer verantwortlich gemacht wird. Man fiebert regelrecht mit, ob er es nun wirklich war oder ob es vielleicht doch jemand anderes auf ihn abgesehen hat. Und was hat es mit der geheimnisvollen Maske unter der er versucht sein Gesicht zu verbergen, auf sich? Dies war ein Teil der Geschichte, die das Buch doch lesenswert gemacht haben.

Fazit

Alles in allem ein solider Auftakt. Ich hoffe das die Autorin es schafft im 2. Band noch ein bisschen draufzulegen und die Geschichte rund um Miranda spannend bleibt. Trotz einiger Kritik hat mich das Buch unterhalten und natürlich werde ich auch noch Band 2 lesen.

Originaltitel: The Darkest London – Kuss des Feuers / Autor: Kristen Callihan
Verlag: Lyx Verlag / Seiten: 416
Erscheinungsdatum: 12. September 2013 / ISBN: 978-3802589836

Leseprobe

 

 

 

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Outlander – Feuer und Stein von Diana Gabaldon {Rezension}

Outlander – Feuer und Stein von Diana Gabaldon {Rezension}

Kurzbeschreibung

Schottland 1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall ist in den zweiten Flitterwochen, als sie neugierig einen alten Steinkreis betritt und darin auf einmal ohnmächtig wird. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich im Jahr 1743 und ist von jetzt auf gleich eine Fremde, ein »Outlander«.

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Rezension

Eigentlich wollten Claire und ihr Mann Frank in Schottland ihre zweiten Flitterwochen verbringen, um nach dem Ende der Grausamkeit des zweiten Weltkriegs zu entfliehen und ihre Zweisamkeit zu genießen. Während Frank In Inverness die Zeit dafür nutzt nach seinen Vorfahren zu forschen, im Speziellen Jonathan „Black Jack“ Randall, begibt sich Claire alleine zum Craigh na Dun einer Steinformation in den Highlands. Claire ist nicht bewusst, dass sie nicht mehr zu ihrem Mann zurückkehren wird, denn plötzlich findet sie sich im Jahr 1743 wieder.

 

Zunächst hält Claire alles für einen Traum, doch nachdem ihr Kugeln um die Ohren fliegen, die von Rotröcken abgefeuert werden, sie knapp einer Vergewaltigung entgeht und sich auf einmal zwischen rauhen schottischen Männern wiederfindet, beginnt sie zu verstehen, dass sie in der Zeit gereist ist. Die Schotten bringen Sie auf Burg Leoch, wo sie aufgrund ihrer Fähigkeiten schnell als Heilerin angesehen wird. Doch Claire ist nicht nur Gast, sondern wird als Engländerin „Sassenach“ auch mit Misstrauen konfrontiert. Ihr einziges Ziel ist es zurück durch die Steine zu ihrem Mann zu gelangen, doch der Weg ist schwer und voller Gefahren… und da ist ja dann auch noch dieser Schotte Jamie Fraser, der ganz dicht mit ihrem Schicksal verbunden ist.

 

Die Charaktere sind toll beschrieben und ausgeführt, auch wenn ich nicht mit jedem Charakter warm wurde, so war mir Frank immer unsympathisch, dafür kann die Geschichte mit den beiden Hauptcharakteren punkten. Claire und Jamie sind super beschrieben und machen es durch ihre Art und ihrem Wesen dem Leser sehr einfach. Man muss sie einfach mögen.

 

Wenn einmal der Tag kommt, an dem wir getrennt werden“,

sagte er leise und sah mich an,

„und meine letzten Worte sind nicht ‚Ich liebe dich‘  – dann weißt du,

das es daran gelegen hat, dass mir keine Zeit mehr geblieben ist.

 

 

Ich stand schon so oft vor diesen Büchern, aber die Dicke des Buches hatte mich bisher immer abgeshreckt und irgendwie kam immer ein Buch dazwischen. Doch als ich den ersten Teil angefangen hatte zu lesen, konnte ich gar nicht mehr aufhören. Stellenweise war das Buch etwas langatmig (ein paar Seiten weniger hätte es auch getan… *puhh*), doch schafft es Gabaldon den Leser immer wieder mit Neuem und Unerwartetem in ihren Bann zu ziehen.

 

Die Welt, in die uns die Autorin entführt ist grandios. Ich liebe Schottland und seine Geschichte. Man genießt es regelrecht von der Autorin durch eine mir bis dato fast unbekannte Welt geführt zu werden. Dabei bekommt man nicht nur die schönen Seiten des 18. Jahrhunderts erzählt, sondern auch Armut, Gewalt und allem voran die Ungerechtigkeit zu der Menschen fähig sind.

 

Die Tränen des Schmerzes weckten mich; sie netzten mein Gesicht,

tröstlich wie kühles Wasser.

Ich presste den Kopf in die nassen Kissen

und ließ mich auf dem salzigen Strom in die Tiefe meiner Trauer gleiten,

in das Vergessen, das der Schlaf mir bot.

 

Die anderen Teile habe ich zum Teil auch schon gelesen und freue mich schon darauf meine Meinung darüber mit euch zu teilen

 

Wer sich nicht an das umfangreiche Buch wagt gerne aber auch wissen möchte, wie die Welt rund um Diana Gabaldons Highland Saga aussieht, kann sich die Serie, die breits seit letztem Jahr im TV läuft anschauen. Auch wenn ich Buchverfilmungen nicht besonders mag, ist diese unter dem Namen „Outlander“ bekannte Serie sehr gut geworden und zu empfehlen.

 

Hier ein kleiner Trailer zu der Serie

Fazit

Ein wirklich tolles Buch, das ich nur empfehlen kann. Für jeden der gerne In frühere Welten eintaucht.

Wer möchte nicht gerne nach dem Lesen dieses Buches von einem Highlander auf sein Pferd gehoben werden und davon reiten?

Ein Buch das nicht nur Spaß macht, sondern auch zeigt zu was Menschen in der Vergangenheit fähig waren. Eine Zeit in der Könige die Macht hatten sich zu nehmen was immer sie wollten. Schottland wie es früher war, wild und entschlossen für das zu kämpfen was rechtmäßig ihnen gehörte. Schotten die nur eines wollten… Ihre Freiheit!

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Originaltitel: Outlander / Autor: Diana Gabaldon / Verlag: Knaur TB
Seiten: 1136 /  Bände: 1 von 9 / ISBN: 978-3426518021

Leseprobe

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